Kleine Elche im Schnee

Neulich an einem Abend zuhause, sass ich auf dem Sofa und hab mal wieder die On-Taste für den Fernseher gedrückt. Zapp, zapp, zapp, zapp... unglaublich, die hochintelligenten Detektive in New York decken jeden noch so unlösbaren gruseligen Fall auf... eine Doku über das Wachsen von Pfifferlingen in russischen Wäldern lässt das Herz jedes Gemüseliebhabers höher schlagen... die Kochprofis funktionieren wieder einmal ein verstaubtes Restaurant mit uneinsichtigem Wirt zu einem Gourmettempel um, also zumindest für einen Tag... und die heimischen Bauern versuchen mit mal mehr und mal weniger Charme eine Hofhelferin, äh ich meine natürlich grosse Liebe, zu finden. Da kann ich mich ja gar nicht entscheiden! Zum Glück funktioniert die On-Taste auch als Off-Taste!

Schön, dass es in unserer Wohnung ein grosses und gut gefülltes Bücherregal gibt. Tja, die Qual der Wahl, ohje. Schon fast habe ich mich für ein erneutes Lesen eines dicken Schmökers von Barbara Wood entschieden als mir ein kleines Büchlein in die Hände fiel. Gemütlich kuschelte ich mich wieder aufs Sofa, zusammen mit einer Tasse heissen Tee und meinen selbstgebackenen Spekulatius-Elch-Keksli (Rezept kommt später). Gefunden habe ich dieses Büchlein:

 
 
 
Ein wirklich seltsames, aber auch lustiges und spannendes Buch mit Kurzgeschichten aus Schweden. Perfekt zur Weihnachtszeit.

Zum Buch:

Kleine Elche im Schnee

Ein Weihnachtsmann, der leider alles andere als willkommen ist, eine rothaarige Weihnachtsfrau, die sich als Retterin in der Not herausstellt, ein Heiligabend, der buchstäblich zum Fest der Liebe wird, und der rätselhafte Tod einer älteren Dame - das alles und noch viel mehr findet ihr in dieser Sammlung, für die Holger Wolandt die hintergründigsten, schönsten und spannendsten Weihnachtsgeschichten aus Schweden zusammengestellt hat. Bekannte Namen sind dabei: von Helene Tursten, Asa Nilssonne und Katarina Mazetti bis zu Viveca Lärn, Ake Edwardson und Karin Wahlberg. Geniesse die Geschichten am besten bei schwedischen Pfefferkuchen und heissem Glühwein, und lass dich entführen in den eiskalten Winter des hohen Nordens: God Jul!

ISBN 978 - 3 - 492 - 27348 - 0


 


Teeblumen

Kennt ihr eigentlich Teeblumen? Diese wunderbaren faszinierenden Kugeln, die sich auf märchenhafte Weise in heissem Wasser zu vollendeten Blüten entfalten?

Letztens kam ich auf einem Weihnachtsmarkt ganz in der Nähe an einem Stand vorbei der diese handgemachten Kunstwerke verkauft. 3 Euro für eine Kugel - ein stolzer Preis dachte ich mir. Aber was solls, ist ja nur einmal im Jahr Weihnachtsmarkt. Sechs dieser Kugeln mit zauberhaften Namen wie "Ocean Light", "Duftende Blume im Herbst" oder "Rose Kiss" habe ich mir gekauft und noch am selben Abend landete die erste Kugel im Teekrug. Fasziniert sassen wir vor der Kanne und beobachteten wie sich die Kugel öffnete und die Blüte während 3 - 5 Minuten langsam zum Vorschein kam. Einfach nur wunderschön!


Da die Teerosen aus Grüntee oder weissem Tee bestehen, hat man anschliessend ein wohlschmeckendes warmes Getränk. Je nachdem noch mit zum Beispiel ein wenig Jasmin-, Lilien-, Rosen-, Hibiskusgeschmack. Bis zu zwei Liter heisses Wasser kann man nachgiessen (ihr wisst ja, Grüntee = nicht kochend :) ). Die Blume muss aber auch nach dem Teegenuss nicht weggeworfen werden, in einem grossen Weinglas hält sie sich in kaltem Wasser noch ein paar Tage und dient als schöne Tischdeko.

Die Kugeln werden übrigens von Hand zu diesen Kunstwerken verarbeitet! Entgegen weit verbreiteter Meinungen kommen die Teeblumen weder aus dem Meer, aus der Wüste oder sind irgendwelche Arten von Seerosen. Seht hier:


Ich hab lange nach einem guten Shop gesucht mit vielen verschiedenen Teeblumen und bin dann schliesslich auf den Teerose Shop gestossen. Da gibt's auch superschöne Glaskannen, Tässchen und Geschenkboxen. Oder als tolles Geschenk zu Weihnachten find ich auch diese Box hier sehr schön: Klicke hier.

Zeit für Märchen, Faszination und Staunen! Lasst euch von den Teeblumen verzaubern und wünscht euch was!

Eure Miss Teabloom

Hüttenzauber Glühtee

Ooooh das liebe ich am Winter: ein schnell gemachter cremiger Ofenkäse von Rougette zum Abendbrot. Jaaa, ich mach jetzt mal bisschen Schleichwerbung, aber ganz ehrlich, wo kriegt man so schnell so viele verschiedene warme Käse auf den Tisch gezaubert? Zu zweit schlemmen wir immer den Würzigen und den Chili für ein bisschen Pepp. Dazu ein knuspriges, warmes Baguette und ein paar Kerzchen für die Kuschelig-Heimelig-Wohlfühl-Atmosphäre. Einfach toll. Und dazu gibt's einen lecker heissen Glühtee. Perfekt für den Abend, da er mit Tee und Wein gemacht wird. Fast so einfach zuzubereiten wie die Ofenkäse UND der Duft erfüllt die ganze Wohnung, himmlisch :).

 
  
So zaubert ihr euch euren Hüttenzauber Glühtee
750 ml trockener Rotwein
750 ml Schwarztee
2 Zimtstangen
1 Orange unbehandelt
1 Vanillestange
1 Sternanis
4 Nelken
4 - 5 EL Zucker
Den Sternanis und die Nelken in einen Teefilter oder Teesieb geben. So lassen sie sich später einfacher wieder rausfischen :).
Die Vanillestange längs mit einem Messer aufschneiden.
Nun die Hälfte der Orangenschale abreiben, das kommt ebenfalls in den Glühtee. Anschliessend die Schale rund um die Orange grosszügig abschneiden, so dass auch das Weisse weg ist. Die Orange in dünne Scheiben schneiden.
Jetzt alle Zutaten in einen Topf geben. Den Glühtee nun vorsichtig auf niedriger Stufe (kurz vor dem Siedepunkt) während ca. 20 Minuten ziehen lassen. Der Glühtee darf nicht kochen, einfach immer wieder probieren ob er heiss genug ist.
Ist der Glühtee schön heiss und lecker, könnt ihr ihn abseihen und in einer Kanne auf einem Stövchen warm halten oder - so hab ich es gemacht -  ein Siebchen auf die Tasse legen und direkt aus dem Topf in die Tasse giessen (vorher Gewürzbeutelchen entfernen, sonst setzt der Sternanis Bitterstoffe frei). Der Rest bleibt auf dem Herd auf Stufe 1, so ist der heisse Nachschub sichergestellt ;).
 

Ich wünsche euch eine wunderschöne, kuschelige Adventszeit. Gestaltet euch euer kleines Nest und geniesst es, dass ihr es so gut habt. Oft sind es nämlich die kleinen Dinge die uns glücklich machen...

Eure Miss Teabloom




Zuckersüss

So wie jedes Töpfchen sein Deckelchen braucht jedes Teechen sein Zückerchen. So geht's den meisten zumindest. Einige nehmen nur einen Hauch Zucker, bei anderen wiederum ist so viel Zucker in der Tasse, dass der Löffel fast im Tee stecken bleibt.

Auf jeden Fall ist es für jeden immer gerade genug um das Getränk zu geniessen. Aber was wir alle gemeinsam haben ist: der Zucker ist entweder weiss, braun oder Kandis.

Warum nicht mal was Neues kreieren, was Aussergewöhnliches, was zum Verschenken oder zum Selbergeniessen? Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Zucker in einer neuen Variante zu gestalten. Und es ist echt bubieinfach :). Zwei davon möchte ich euch gerne vorstellen.




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Rosa Zuckersticks mit Zimt 

 Zutaten
300 g Zucker
2 TL Zimtpulver
2 EL Wasser
Rote Lebensmittelpaste
 Eiswürfelstäbchen-Form
Zubereitung
Soviel Lebensmittelfarbe mit 1 EL Wasser mischen bis die gewünschte Farbe erreicht ist. 150 g Zucker mit dem gefärbten Wasser mischen und beiseite stellen. Zimt und die restlichen 150 g Zucker mischen. 1 EL Wasser dazugeben und gut rühren. Gefärbter Zucker und Zimtzucker abwechslungsweise in die Förmchen geben und festdrücken. Nun 2-3 Tage an einen warmen Ort, am besten neben eine Heizung, stellen. Anschliessend vorsichtig aus der Form lösen und fertig sind eure Zuckerstäbchen.

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Schoko-Amaretto Zuckerherzchen

Zutaten
150 g Zucker
1 EL Schokoladenpulver
1 EL Wasser
Bittermandel-Aroma
Eiswürfelherzchen-Form
Zubereitung
Zucker mit dem Schokoladenpulver mischen. Halbes bis ganzes Fläschchen Bittermandelaroma mit dem Wasser mischen und dann zum Zucker geben. Alles gut verrühren. Zuckermasse in die Förmchen geben und festdrücken. Nun 2-3 Tage an einen warmen Ort, am besten neben eine Heizung, stellen. Anschliessend vorsichtig aus der Form lösen und fertig sind eure Zuckerherzchen.


Tipp: Nehmt am besten eine Silikonform für eure Zuckerkreationen. Damit lassen sich später die Würfel einfacher aus der Form lösen.
Habt ihr auch schon einmal selber Zuckerkreationen gemacht? Wenn ja, was für welche? Schreibt mir einfach euren Kommentar, ich freue mich darauf.
Eure Miss Teabloom



Herzerwärmendes für kalte Tage

Schon immer wollte ich diese unvergleichlichen, luftigen, britischen Brötchen, welche zu jedem Afternoon-Tea gereicht werden, selber backen: Scones. Heute habe ich es tatsächlich geschafft die Sache in Angriff zu nehmen. Und das hat auch einen ganz bestimmten Grund! Ich bin ja eine Fenster-offen-Decke-bis-an-die-Ohren-Schläferin. Nur, das mit dem "Decke bis an die Ohren" war irgendwie heute morgen genau noch ein "Knäuel um die Beine". Kein Wunder also, dass ich da bibbernd aufgestanden bin. Zum Aufwärmen gab es eine schöne heisse Dusche. Aber was für den Magen und die Seele fehlte noch. Ein kleines Brötchen erweckte deshalb umgehend meine Aufmerksamkeit. Nix wie auf den Teller damit, bisschen Schinken dazu und hops in den Mund. Mmmmhhh... lecker! Ja und nun? Satt war ich noch lange nicht. Und so kam ich zu den Scones... Ich habe mich für eine kleine Abwandlung des ursprünglichen Rezeptes entschieden. Aus den klassischen Scones mit Erdbeermarmelade wurden Zimt-Scones mit Pflaumenmarmelade. Seht selbst...

 
Einfach herrlich in die ofenfrischen Scones zu beissen. So fluffig luftig - und ganz schön sättigend! Nach zwei Scones war ich eigentlich schon pappsatt, aber ich musste unbedingt noch ein drittes in mich reinstopfen. Ihr kennt das ja, keinen Hunger mehr aber trotzdem kann man nicht aufhören. So aber nun will ich euch das Rezept nicht länger vorenthalten:

Zutaten
 
75 g weiche Butter
250 g Mehl
50 g extrafeiner Zucker
2 TL Backpulver
2 TL Zimtpulver
1/4 TL Salz
2 TL Vanillezucker
125 ml Milch
1 grosses Ei (bitte von glücklichen Hühnern)
Pflaumenmarmelade
Clotted Cream (Dick geschlagene Sahne)


Schritt 1
Backofen auf 220 Grad vorheizen. Backblech einfetten oder mit Backpapier belegen.

Schritt 2
Alle trockenen Zutaten in einer grossen Schüssel mischen. Anschliessend die Butter mit den Fingerspitzen einarbeiten bis eine krümelige Mischung entsteht.

Schritt 3
Milch und Ei zusammen leicht verquirlen und gleichmässig zur krümeligen Mischung geben. Die Zutaten solange miteinander vermengen, bis ein zusammenhängender Teig entsteht. Bei mir war der ziemlich klebrig. Aber das muss wohl so sein. Nicht zu viel kneten, da sonst die ganze Luft entweicht und dann habt ihr keine luftigen Scones. Formt nun aus dem Teig so gut wie möglich 10 kleine Kugeln und setzt sie aufs Blech.

Schritt 4
Die Kugeln mit etwas Ei oder Milch bepinseln und nun für 16 - 18 Minuten im Backofen goldgelb backen. Noch warm servieren und mit der Pflaumenmarmelade und der Clotted Cream geniessen.

Dazu passt ein wunderbar blumig, leichter Earl Grey's Lady Violet. Ein fruchtiger Darjeeling First Flush mit Kornblumen und Bergamotte-Aroma. Erhältlich zum Beispiel bei TeeGschwendner.


Quelle: TeeGschwendner.com

Viel Spass beim Backen wünscht euch eure
Miss Teabloom


Kirmeszeit



 
Juhuuu, Kirmes steht vor der Tür! Jedes Jahr am letzten Mittwoch im Oktober findet in meinem Heimatstädtchen der Jahrmarkt statt. Das bunte Treiben auf dem Markt, die Luft erfüllt von den Düften von frisch gebackenen Apfelküchlein, Zuckerwatte, Bratwürstchen, Gewürzen, Karamell und gebrannten Mandeln - was für tolle Kindheitserinnerungen!

Bettina mit ihrem Blog Homemade & Baked lädt zu Kreativität bei ihrem Blogevent ein. Das Thema heisst "It's Tea Time". Wie wunderbar das passt. Mit Sternenmarkt-Tee und Schokolade gibt's nun eine Hommage an den Jahrmarkt: Heisse Schokolade mit Sternenmarkt-Tee Aroma (gebrannte Mandeln und Vanille), mit viel Sahne und Sternenmarkt-Tee-Streusel garniert.

 


Begebt euch auf die Reise in die Vergangenheit und der Duft aus der Kindheit wird eure Küche erfüllen. Ihr braucht dazu:

Trinkschokoladenpulver
Milch
Schlagsahne, frisch geschlagen oder Sprühsahne
2 Beutel Sternenmarkt Tee von Teekanne
7 EL Zucker
2 EL Mandeln, gehackt

So einfach geht die Zubereitung:

1. Teebeutel in 2 dl heissem Wasser 10 Minuten ziehen lassen. Der Tee muss richtig stark werden, da er nachher durch den Zucker wieder etwas an Geschmack verliert. Anschliessend den Zucker in den Tee geben und gut umrühren.

2. Nun den Zuckertee in eine Pfanne geben, aufkochen und ca. 10 -15 Min. auf mittlerer Stufe köcheln lassen. Pfanne vom Herd ziehen und 30 Minuten auskühlen lassen. Die Flüssigkeit dickt jetzt noch ein und es entsteht ein Sirup.

3. Vom Sirup 3 EL in die gewünschte Tasse geben wo nachher die Schokolade rein soll. Den restlichen Sirup und die Mandeln langsam erhitzen bis die Masse beim Umrühren ein wenig aneinander klebt und ein Röstduft in die Nase steigt. Sofort auf ein Backpapier geben und schnell auseinander streichen, so dass es keine grossen Klumpen gibt. Auskühlen lassen und auseinander bröseln.

4. Milch erhitzen und in die Tasse geben. Schokoladenpulver hinzufügen und umrühren. Sahne auf die Schokolade geben und Sternenmarkt-Tee Streusel drüber streuseln - fertig!

Tipp: Wers gerne noch herzerwärmender mag, kann einen Schuss Havanna Rum in die Schokolade geben, seeeeeehr lecker!  (Dies ist kein Arzneimittel. Bei Risiken und Nebenwirkungen zieh deine Kuscheldecke noch höher und kicher leise vor dich hin!)






Die Qualität des Tees

Kennt ihr das, ihr steht in einem Teeladen oder einem grossen Supermarkt vor einer riesigen Auswahl Tee und wisst nicht für welchen ihr euch entscheiden sollt? Erst mal alle Schildchen lesen… Hmm… klingt alles interessant aber mehr weiss ich jetzt auch nicht irgendwie… Mist, na dann nehm ich einfach mal einen, wird schon gut sein. Mir gings früher ganz oft so und auch heute bin ich noch nicht ganz davor gefeit.

Dabei gibt es ein paar ganz einfach Merkmale wie ihr die Qualität des Tees erkennen könnt. Hier gibt’s eine handliche Übersicht zum Downloaden.

Noch kein Geschenk für deine Liebsten?

 
Dann hab ich was für euch! Ganz einfach und in nur 30 Min. habt ihr ein schönes kleines Geschenk. Bastelt doch einfach einen Teebeutel, füllt euren Lieblingstee hinein und lasst eure Liebsten geniessen. Besonders jetzt, da die kuschelige und kalte Jahreszeit wieder im Anmarsch ist, darf ein Tee von Herzen nicht fehlen. Ja selbst der "Was, Nadel und Faden sind zum Nähen???"-Unwissende kann damit seinen Liebsten eine Freude machen, dann erst recht... !




Ihr braucht nur wenige Hilfsmittel und schon geht's los. Nehmt für den Anfang:



- Schere
- dicker Faden, passende spitze Nadel
- Bleistift
- Teefilter Papier
- Schablonen (Ausstechförmchen eignen sich
  hierfür auch bestens)
- Buntes Papier, Stifte, Stempel, Schnüre, etc.

In weiteren Schritten ausserdem noch:

- Losen Tee
- Leim
- Trichter



Zeichnet nun mit eurer Schablone in ganz wenigen Strichen (wir wollen ja keinen Bleistifttee) eure gewünschte Teebeutelform auf das Teefilterpapier.




Jetzt beginnt das Nähen. Gearbeitet wird von rechts nach links. Stecht zu Beginn die Nadel von vorne durch den Filter und zieht sie hinten wieder heraus. Lasst einen genügend langen Faden am Ende übrig. Dann stecht die Nadel ca. 5mm links vom 1. Stich von hinten wieder durch den Teefilter und zieht sie vorne raus. Jetzt rechts vom Ausstich dicht am 1. Einstich einstechen. Die Nadel ist nun wieder auf der Rückseite eures Teefilters. Das war der Anfang.

Jetzt folgt ein sich immer wiederholender Stich. Stecht die Nadel wieder ca. 5mm links vom letzten Einstich von hinten durch den Teefilter und zieht sie vorne raus. Nun rechts vom aktuellen Ausstich dicht am vorherigen Ausstich einstechen. Und so fahrt ihr weiter. Achtet darauf, dass ihr nicht zu grosse Stiche macht, sonst badet später der Tee in der Tasse anstatt im Beutel.


 
 


Näht soweit rundherum bis nur noch eine kleine Öffnung offen ist. Nehmt nun euren Lieblingstee und einen Trichter und füllt vorsichtig Tee in euren Beutel.


 
 
Sobald euer Beutel voll ist (Achtung, nicht zu voll stopfen, der Tee dehnt sich im Wasser noch aus), näht ihr mit ein paar wenigen Stichen noch die Öffnung zu und macht ein, zwei kleine Knoten damit alles hält. Schon fast fertig, gleich ist es geschafft!
 
 

 
 
Schneidet nun euren Beutel mit einer Schere aus und lasst dabei einen Rand von paar Millimetern stehen.
 

 
 
Um euren Beutel noch für eure Liebsten zu personalisieren, könnt ihr nun ein kleines Etikett basteln. Nehmt dazu euer farbiges Papier, etwas Leim und alles was ihr sonst noch Lust habt um das Etikett zu verzieren.
 
 

 
Jetzt nur noch das Etikett mit einem Faden am Beutel befestigen (Nadel mit dem Faden einfach durch das Etikett und den Beutel ziehen und zuknoten). Ihr habts geschafft!




Wenn ihr möchtet, könnt ihr auch noch einen schönen Umschlag für euren Beutel basteln. Ich hab dazu einfach ein schmales buntes Papier genommen, in der Mitte gefaltet, am Rand zusammen geklebt, beschriftet, Beutel rein und dann oben mit einem Bändelchen zugemacht.




Und so sieht das dann aus wenn eure Liebsten den Tee trinken. Hier ein Originalfoto das mir meine Schwester geschickt hat <3 :




Das Herz ist nur eine Idee von vielen. Wie wärs denn zum Beispiel mit einem Elch zu Weihnachten? Oder eine Teeblume ;)?

 
 
 
Bestimmt gibt's noch viele mehr... Falls ihr euren eigenen Beutel macht, schickt mir doch ein Foto. Ich bin ja immer soooo neugierig :). Gerne poste ich es hier im Blog.

Viel Spass und blumige Grüsse,
Eure Miss Teabloom

 



Knusper knusper Knäuschen ....

Vor einiger Zeit hatte ich mir in den Kopf gesetzt UNBEDINGT Mini-Guglhupfe, oder auf Schwiizerdütsch "Mini-Gugelhüpfli", backen zu wollen. Wie wär das doch toll, so einen einfachen kleinen Schoko- oder Zitronengugelhüpfli in meiner zukünftigen Teelounge zum Tee anzubieten.
Schokokügelchen und Kekse kennt ja inzwischen jeder, aber wo gibt's denn Mini-Gugelhüpfli? Also ab zum Surfen auf Amazon und die Grundausstattung kaufen:

1. Backblech
Eine liebe Freundin, Mary von Krümelbar, hat mir empfohlen, unbedingt ein Blech und keine Silikonform zu kaufen. Die Mini-Backwaren lassen sich einfacher herauslösen und brechen dabei nicht auseinander. Und so ein Blech ist einfach unverwüstlich ;).
 
2. Rezeptbuch
Das Rezeptbuch hat soooo viele leckere Rezepte, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte. So überliess ich diese Entscheidung kurzerhand meiner besseren Hälfte, der sich auch prompt für einen der aufwändigsten entschied - den Schwarzwälder Gugl.


 

Ihr braucht dazu folgende Zutaten:

¼ Vanilleschote
ca. 100 g Kirschen (frisch oder aus dem Glas)
75 g weiche Butter
50 g Zucker
Salz
1 Ei
100 g Mehl
1 TL Backpulver
15 g Kakaopulver
4 EL Milch
Mehl für die Förmchen


Zum Fertigstellen:

300 g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
1 Päckchen Sahnesteif
40 g Schokoraspel (Zartbitter)


Reicht für ein Mini-Gugl-Backblech mit 24 Stück.


Und so geht's:


Schritt 1
Den Backofen auf 200° vorheizen. Die Backform mit Mehl ausstäuben.

Vanilleschote längs aufschneiden und das Mark mit einem spitzen Messer herauskratzen.

Frische Kirschen waschen und entkernen. Kirschen aus dem Glas in einem Sieb abtropfen lassen. 24 Kirschen für die Deko beiseitelegen, den Rest in kleine Stücke schneiden.


Schritt 2
Die Butter mit Vanillemark, Zucker und 1 Prise Salz schaumig schlagen. Dann das Ei unterrühren.

Das Mehl mit Backpulver und Kakao mischen, auf die Eimasse sieben und im Wechsel mit der Milch unterrühren.

Den Teig in die Förmchen füllen. Die Küchlein im Ofen (Mitte) 15 – 20 Min. backen.

Herausnehmen, etwas abkühlen lassen, dann aus den Förmchen lösen und auf einem Kuchengitter ganz abkühlen lassen. Die abgekühlten Gugl einmal quer durchschneiden.



Schritt 3
Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen.

Kirschen auf die Gugelhupfböden streuen und einen Klecks Sahne drauf geben. Die oberen Teile auflegen und leicht andrücken.

Die Gugl mit der restlichen Sahne bestreichen und mit Schokoraspeln bestreuen. Mit je 1 Kirsche dekorieren.








Voilà, schon fertig. Viel Spass beim Knuspern in eurem Häuschen! Und nicht vergessen: KEEP CALM AND DRINK TEA - ein erfrischender Earl Grey Schwarztee mit Zucker und Sahne passt wunderbar dazu :).