Frauenfelder Weihnachtsmarkt 18. - 20. Dezember 2015

Liebe Blog-Leserinnen und -Leser

Ich freue mich, dieses Jahr zum ersten Mal mit meinen selbstgemachten Sachen einen Stand auf dem Frauenfelder Weihnachtsmarkt haben zu dürfen. Es gibt viel zu entdecken! Von Holzschilder über Teelöffel Geschenksets und Vintage-Magneten bis hin zu selbstgemachten Zuckerwürfeln - vielleicht findest Du hier noch ein passendes Geschenk für Deine Liebsten. Komm doch vorbei und schau Dich um - über Deinen Besuch freue ich mich sehr!

Wann:      Freitag,   18. Dez., 14 - 20 Uhr
                Samstag, 19. Dez., 11 - 20 Uhr
                Sonntag,  20. Dez., 11 - 17 Uhr

Wo:          Frauenfelder Altstadt

Weitere Informationen findest du auch hier: http://weihnachtsmarkt-frauenfeld.ch/

Den aktuellen Flyer mit dem Programm kannst Du direkt hier downloaden:

https://sites.google.com/site/weihnachtsmarktfrauenfeld/Flyer_Weihnachtsmarkt_Frauenfeld_2015.pdf?attredirects=0&d=1


Elvis beobachtet uns! - Oder: Wie man Holzschilder selber gestaltet

Ja wirklich! Wenn wir einen Film gucken, wenn wir gemütlich ein Fondue essen - selbst jetzt, wie ich hier auf dem Sofa sitze und schreibe: Elvis glotzböbbelt! (Glotzböbbel = Augen) Eigentlich ist Elvis ja gar nicht der richtige Elvis, aber für uns sieht er so aus. Seht selbst:


Na, könnt ihr ihn auch sehen?

Also irgendwie fühlen wir uns beobachtet. So richtig, wie bei Big Brother. Und das liegt nicht an unserem neugierigen Nachbarn. Nein, Segelschiff-Elvis muss nun endlich weg!

Flugs brauste ich zu den umliegenden Brockenstuben um ein paar alte Bilderrahmen zu ergattern. Mit etwas Farbe aufgepimpt sind sie nun bereit für ein paar Urlaubsfotos, die sich noch in den Untiefen meines Laptops verstecken. In einem Dekoshop erstand ich ausserdem noch ein tolles Schild und ein schmales Holztablett. Spontan kam mir die Idee, daraus ein Holzschild zu basteln. Und weil das so super schnell geht und überall hin passt, hier die Anleitung damit ihr euch euer eigenes Holzschild basteln könnt.

Ihr braucht dazu folgende Hilfsmittel:

  • Dünnes Holzbrett oder Holztablett in gewünschter Grösse
  • Ahle, um zwei Löcher zu bohren
  • Weisse und grau-blaue Acryl- oder Lasurfarbe
  • Weisser Edding oder verschiedene Decostifte
  • Grobe Schnur
Erst einmal bohrt ihr zwei Löcher auf einer Seite des Brettes. Da kommt später die Schnur durch. Weiter gehts mit der Acrylfarbe oder Lasur. Verdünnt die Acrylfarbe mit Wasser oder nehmt direkt eine Lasurfarbe und malt mit einem grossen Pinsel ein paar weisse Stellen auf das Brett. Das Gleiche wiederholt ihr mit der grau-blauen Farbe. So erhaltet ihr einen wettergegerbten bzw. Shabby Look. Lasst die Farbe ein paar Minuten trocknen. Nun schreibt ihr euren Wunschspruch mit dem Edding auf euer Schild. Zum Schluss die Schnur auf die gewünschte Länge abschneiden, von der Rückseite nach vorne durch das Loch ziehen und mit einem Knoten festmachen.

Fertig ist euer Schild. Ging ruckzuck und ihr habt im Nu euer Zuhause geschmückt. Ich hab meins so gestaltet:

Wenn ihr keine Lust auf Selberbasteln habt, in meinem Shop hab ich eine kleine Auswahl für euch. Sieht schon lässig aus zusammen mit den unterschiedlichen Bilderrahmen. Wir freuen uns drüber und können nun auch Zuhause noch im Urlaubsfeeling schwelgen. Hm... wer weiss, vielleicht kommt Segelschiff-Elvis doch wieder an die Wand. Irgendwie vermissen wir ihn!

Eure Miss Teabloom

Kleine Elche im Schnee - Teil 2

HUUUUUPS! Zwar etwas seeeeeehr spät, aber zum Glück gibt es ja das Sprichwort "besser spät als nie" (hach, was wäre die Welt nur ohne Sprichwörter, da hätte man ja nie eine Ausrede)! Mir fällt grade auf, dass ich euch ja noch das Rezept für die Spekulatius Elch Keksli versprochen habe. Oh - schreit jetzt sicher der eine oder andere - es ist doch noch gar nicht Weihnachten! Wo soll das nur hinführen wenn wir schon im Oktober anfangen für Dezember zu backen?! Na und? Wer sagt denn dass wir uns nicht schon im Herbst gemütlich einmümmeln und uns auf die Winterzeit einstimmen dürfen? Und schliesslich müssen wir unseren Kleiderschrank doch langsam auf die vielen Leckereien vorbereiten, sonst knallt er uns nach Weihnachten glatt noch die Tür vor der Nase zu.

Normalerweise kann ich mit meinen selbstgebackenen Keksen die Strassen pflastern. Aus irgendeinem mir unerklärlichen Grund bäckt der Ofen meine Kekse nämlich immer steinhart und schwarz! Ja, wir verstehen uns bei süssem Gebäck leider nicht so gut, da benimmt er sich immer wie ein Krümelmonster. Aber was solls, alte Liebe rostet nicht, jedes Jahr versuch ich mein Glück aufs neue mit ihm. Und siehe da: die Elche mochte er gleich nach dem zweiten Anlauf!


Und hier das Erfolgsrezept von Lecker.de und nun auch von mir (ergibt ca. 45 Stk.):

Zutaten
150 g Butter
125 g brauner Zucker
1 Ei (Größe M)
1 TL gemahlener Zimt
1 Prise gemahlene Gewürznelken
1 Prise gemahlener Kardamom
1 TL abgeriebene Schale von Bio-Zitrone
60 g gemahlene Mandeln
300 g Mehl
1 TL Backpulver
70 g Mandelblättchen
Frischhaltefolie
Mehl für die Arbeitsfläche
Backpapier
So gehts:
Butter, Zucker und Ei mit einem elektrischen Schneebesen mindestens 10 Minuten schaumig schlagen. Gewürze, Zitronenschale und gemahlene Mandeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unterrühren. Teig mit den Händen zu einer Kugel formen, in Folie wickeln und ca. 1 Stunde kalt stellen. 
Abwarten und Tee trinken...
Teig auf bemehlter Arbeitsfläche ca. 4 mm dünn ausrollen. 3 Backbleche mit Backpapier auslegen und mit Hälfte Mandelblättchen bestreuen. Teig mit dem Elchförmchen ausstechen. Elche auf die Backbleche legen. Übrige Mandelblättchen auf die Kekse streuen und etwas fest drücken. Spekulatius ca. 2 Stunden kühl stellen. Bleche nacheinander im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 200 °C/ Umluft: 175 °C/ Gas: Stufe 3) 10-12 Minuten backen. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. 

Fertig sind die Knuspertierchen. Viel Spass beim Knabbern wünscht euch

Eure Miss Teabloom



Kleine Elche im Schnee

Neulich an einem Abend zuhause, sass ich auf dem Sofa und hab mal wieder die On-Taste für den Fernseher gedrückt. Zapp, zapp, zapp, zapp... unglaublich, die hochintelligenten Detektive in New York decken jeden noch so unlösbaren gruseligen Fall auf... eine Doku über das Wachsen von Pfifferlingen in russischen Wäldern lässt das Herz jedes Gemüseliebhabers höher schlagen... die Kochprofis funktionieren wieder einmal ein verstaubtes Restaurant mit uneinsichtigem Wirt zu einem Gourmettempel um, also zumindest für einen Tag... und die heimischen Bauern versuchen mit mal mehr und mal weniger Charme eine Hofhelferin, äh ich meine natürlich grosse Liebe, zu finden. Da kann ich mich ja gar nicht entscheiden! Zum Glück funktioniert die On-Taste auch als Off-Taste!

Schön, dass es in unserer Wohnung ein grosses und gut gefülltes Bücherregal gibt. Tja, die Qual der Wahl, ohje. Schon fast habe ich mich für ein erneutes Lesen eines dicken Schmökers von Barbara Wood entschieden als mir ein kleines Büchlein in die Hände fiel. Gemütlich kuschelte ich mich wieder aufs Sofa, zusammen mit einer Tasse heissen Tee und meinen selbstgebackenen Spekulatius-Elch-Keksli (Rezept kommt später). Gefunden habe ich dieses Büchlein:

 
 
 
Ein wirklich seltsames, aber auch lustiges und spannendes Buch mit Kurzgeschichten aus Schweden. Perfekt zur Weihnachtszeit.

Zum Buch:

Kleine Elche im Schnee

Ein Weihnachtsmann, der leider alles andere als willkommen ist, eine rothaarige Weihnachtsfrau, die sich als Retterin in der Not herausstellt, ein Heiligabend, der buchstäblich zum Fest der Liebe wird, und der rätselhafte Tod einer älteren Dame - das alles und noch viel mehr findet ihr in dieser Sammlung, für die Holger Wolandt die hintergründigsten, schönsten und spannendsten Weihnachtsgeschichten aus Schweden zusammengestellt hat. Bekannte Namen sind dabei: von Helene Tursten, Asa Nilssonne und Katarina Mazetti bis zu Viveca Lärn, Ake Edwardson und Karin Wahlberg. Geniesse die Geschichten am besten bei schwedischen Pfefferkuchen und heissem Glühwein, und lass dich entführen in den eiskalten Winter des hohen Nordens: God Jul!

ISBN 978 - 3 - 492 - 27348 - 0


 


Teeblumen

Kennt ihr eigentlich Teeblumen? Diese wunderbaren faszinierenden Kugeln, die sich auf märchenhafte Weise in heissem Wasser zu vollendeten Blüten entfalten?

Letztens kam ich auf einem Weihnachtsmarkt ganz in der Nähe an einem Stand vorbei der diese handgemachten Kunstwerke verkauft. 3 Euro für eine Kugel - ein stolzer Preis dachte ich mir. Aber was solls, ist ja nur einmal im Jahr Weihnachtsmarkt. Sechs dieser Kugeln mit zauberhaften Namen wie "Ocean Light", "Duftende Blume im Herbst" oder "Rose Kiss" habe ich mir gekauft und noch am selben Abend landete die erste Kugel im Teekrug. Fasziniert sassen wir vor der Kanne und beobachteten wie sich die Kugel öffnete und die Blüte während 3 - 5 Minuten langsam zum Vorschein kam. Einfach nur wunderschön!


Da die Teerosen aus Grüntee oder weissem Tee bestehen, hat man anschliessend ein wohlschmeckendes warmes Getränk. Je nachdem noch mit zum Beispiel ein wenig Jasmin-, Lilien-, Rosen-, Hibiskusgeschmack. Bis zu zwei Liter heisses Wasser kann man nachgiessen (ihr wisst ja, Grüntee = nicht kochend :) ). Die Blume muss aber auch nach dem Teegenuss nicht weggeworfen werden, in einem grossen Weinglas hält sie sich in kaltem Wasser noch ein paar Tage und dient als schöne Tischdeko.

Die Kugeln werden übrigens von Hand zu diesen Kunstwerken verarbeitet! Entgegen weit verbreiteter Meinungen kommen die Teeblumen weder aus dem Meer, aus der Wüste oder sind irgendwelche Arten von Seerosen. Seht hier:


Ich hab lange nach einem guten Shop gesucht mit vielen verschiedenen Teeblumen und bin dann schliesslich auf den Teerose Shop gestossen. Da gibt's auch superschöne Glaskannen, Tässchen und Geschenkboxen. Oder als tolles Geschenk zu Weihnachten find ich auch diese Box hier sehr schön: Klicke hier.

Zeit für Märchen, Faszination und Staunen! Lasst euch von den Teeblumen verzaubern und wünscht euch was!

Eure Miss Teabloom

Hüttenzauber Glühtee

Ooooh das liebe ich am Winter: ein schnell gemachter cremiger Ofenkäse von Rougette zum Abendbrot. Jaaa, ich mach jetzt mal bisschen Schleichwerbung, aber ganz ehrlich, wo kriegt man so schnell so viele verschiedene warme Käse auf den Tisch gezaubert? Zu zweit schlemmen wir immer den Würzigen und den Chili für ein bisschen Pepp. Dazu ein knuspriges, warmes Baguette und ein paar Kerzchen für die Kuschelig-Heimelig-Wohlfühl-Atmosphäre. Einfach toll. Und dazu gibt's einen lecker heissen Glühtee. Perfekt für den Abend, da er mit Tee und Wein gemacht wird. Fast so einfach zuzubereiten wie die Ofenkäse UND der Duft erfüllt die ganze Wohnung, himmlisch :).

 
  
So zaubert ihr euch euren Hüttenzauber Glühtee
750 ml trockener Rotwein
750 ml Schwarztee
2 Zimtstangen
1 Orange unbehandelt
1 Vanillestange
1 Sternanis
4 Nelken
4 - 5 EL Zucker
Den Sternanis und die Nelken in einen Teefilter oder Teesieb geben. So lassen sie sich später einfacher wieder rausfischen :).
Die Vanillestange längs mit einem Messer aufschneiden.
Nun die Hälfte der Orangenschale abreiben, das kommt ebenfalls in den Glühtee. Anschliessend die Schale rund um die Orange grosszügig abschneiden, so dass auch das Weisse weg ist. Die Orange in dünne Scheiben schneiden.
Jetzt alle Zutaten in einen Topf geben. Den Glühtee nun vorsichtig auf niedriger Stufe (kurz vor dem Siedepunkt) während ca. 20 Minuten ziehen lassen. Der Glühtee darf nicht kochen, einfach immer wieder probieren ob er heiss genug ist.
Ist der Glühtee schön heiss und lecker, könnt ihr ihn abseihen und in einer Kanne auf einem Stövchen warm halten oder - so hab ich es gemacht -  ein Siebchen auf die Tasse legen und direkt aus dem Topf in die Tasse giessen (vorher Gewürzbeutelchen entfernen, sonst setzt der Sternanis Bitterstoffe frei). Der Rest bleibt auf dem Herd auf Stufe 1, so ist der heisse Nachschub sichergestellt ;).
 

Ich wünsche euch eine wunderschöne, kuschelige Adventszeit. Gestaltet euch euer kleines Nest und geniesst es, dass ihr es so gut habt. Oft sind es nämlich die kleinen Dinge die uns glücklich machen...

Eure Miss Teabloom




Zuckersüss

So wie jedes Töpfchen sein Deckelchen braucht jedes Teechen sein Zückerchen. So geht's den meisten zumindest. Einige nehmen nur einen Hauch Zucker, bei anderen wiederum ist so viel Zucker in der Tasse, dass der Löffel fast im Tee stecken bleibt.

Auf jeden Fall ist es für jeden immer gerade genug um das Getränk zu geniessen. Aber was wir alle gemeinsam haben ist: der Zucker ist entweder weiss, braun oder Kandis.

Warum nicht mal was Neues kreieren, was Aussergewöhnliches, was zum Verschenken oder zum Selbergeniessen? Es gibt unendlich viele Möglichkeiten Zucker in einer neuen Variante zu gestalten. Und es ist echt bubieinfach :). Zwei davon möchte ich euch gerne vorstellen.




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Rosa Zuckersticks mit Zimt 

 Zutaten
300 g Zucker
2 TL Zimtpulver
2 EL Wasser
Rote Lebensmittelpaste
 Eiswürfelstäbchen-Form
Zubereitung
Soviel Lebensmittelfarbe mit 1 EL Wasser mischen bis die gewünschte Farbe erreicht ist. 150 g Zucker mit dem gefärbten Wasser mischen und beiseite stellen. Zimt und die restlichen 150 g Zucker mischen. 1 EL Wasser dazugeben und gut rühren. Gefärbter Zucker und Zimtzucker abwechslungsweise in die Förmchen geben und festdrücken. Nun 2-3 Tage an einen warmen Ort, am besten neben eine Heizung, stellen. Anschliessend vorsichtig aus der Form lösen und fertig sind eure Zuckerstäbchen.

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Schoko-Amaretto Zuckerherzchen

Zutaten
150 g Zucker
1 EL Schokoladenpulver
1 EL Wasser
Bittermandel-Aroma
Eiswürfelherzchen-Form
Zubereitung
Zucker mit dem Schokoladenpulver mischen. Halbes bis ganzes Fläschchen Bittermandelaroma mit dem Wasser mischen und dann zum Zucker geben. Alles gut verrühren. Zuckermasse in die Förmchen geben und festdrücken. Nun 2-3 Tage an einen warmen Ort, am besten neben eine Heizung, stellen. Anschliessend vorsichtig aus der Form lösen und fertig sind eure Zuckerherzchen.


Tipp: Nehmt am besten eine Silikonform für eure Zuckerkreationen. Damit lassen sich später die Würfel einfacher aus der Form lösen.
Habt ihr auch schon einmal selber Zuckerkreationen gemacht? Wenn ja, was für welche? Schreibt mir einfach euren Kommentar, ich freue mich darauf.
Eure Miss Teabloom